An der Station „Kreatives Schreiben“ stand vor allem eines im Mittelpunkt: ohne Druck kreativ werden und spielerisch Ideen entwickeln. Verschiedene Impulse halfen den Schüler:innen dabei, ins Schreiben zu kommen und eigene Storylines zu entwerfen.
Ein Einstieg erfolgte über Bilder als Schreibanlass. Die Bilder dienten als Inspiration, um erste Ideen zu sammeln und daraus eine Geschichte zu entwickeln. Zusätzlich halfen Charakterkarten, die als Ausgangspunkt für Figuren und Handlung genutzt wurden. Eine Schülerin beschrieb den Prozess so: „Am Anfang war es nicht leicht, aber durch die Bildimpulse bekam man eine Idee, die ausgearbeitet werden konnte.“
In einer weiteren Aufgabe erhielten die Schüler:innen einen vorgegebenen Anfangssatz und hatten fünf Minuten Zeit, daraus eine Geschichte zu schreiben. Ein Schüler kommentierte dazu:
„Das Schreiben war einfach, aber der Inhalt hat wenig Sinn gemacht.“
Diese Rückmeldung zeigt, wie herausfordernd es sein kann, in kurzer Zeit Struktur und Logik in eine Geschichte zu bringen – und zugleich, wie niedrig die Hemmschwelle zum Schreiben war.
Eine andere kreative Übung bestand darin, aus gezogenen Nomen, Verben und Adjektiven eine Geschichte zu entwickeln oder sich an vorgegebenen Gegenständen zu orientieren. So entstanden überraschende und oft sehr fantasievolle Texte.
An einer weiteren Station wurde gezielt an der Entwicklung einer Storyline bzw. eines Plots gearbeitet. Mithilfe eines vorgegebenen Aufbaus erhielten die Schüler:innen eine klare Orientierung, die sie mit ihren zuvor entwickelten Charakteren aus den Charakterkarten ergänzen konnten.
Insgesamt bot die Station vielfältige Zugänge zum Schreiben: durch Bilder, Wörter, Figuren und feste Strukturen. Ziel war es, Kreativität zu fördern, Hemmungen abzubauen und zu zeigen, dass Geschichten auf ganz unterschiedliche Weise entstehen können.




